Poker Betreiber unglücklich mit neuer Poker- Konzession

Die Betreiber der Pokerrunden fühlen sich extrem benachteiligt durch die Poker- Konzession und üben jetzt Widerstand gegen die Spielnovelle aus. Als heimischer Pokerspieler gehörst du zu den Menschen, die insgesamt 32 Millionen Euro ausgeben.

Die Fakten über Cashcow Poker

Das Unternehmen CCC hat nicht nur neun Standorte in Wien und den österreichischen Bundesländern zu versorgen, sondern beschäftigt auch ganze 414 Mitarbeiter. Dabei schaffte es im vergangenen Jahr, 17,5 Millionen Euro umzusetzen.

Allein durchs Pokern kamen 12 der 17,5 Millionen Euro. Die Gastronomie brachte CCC immerhin 3,5 Millionen Euro ein und als Franchisenehmer des Admiral- Sportwettbüros erlangte das Unternehmen 500.000 Euro. 1,3 Millionen Euro verschafften dem Unternehmen CCC die Spielautomaten, die es betreibt. Nun kennst du die Umsätze des Unternehmens, die noch eine gewichtige Rolle spielen werden.

Peter Zanoni, der „Poker- Pionier“ der Unternehmensgruppe CCC, hätte eigentlich allen Grund, sich über die neue Pokerkonzession zu freuen. Du wirst dich sicherlich fragen, warum er genau das nicht kann. Allerdings sagte er in einem Interview aus: „Das im Entwurf vorgesehene Pokermonopol ist verfassungswidrig und möglicherweise nicht EU-konform. Außerdem ist die Konzession unter den geplanten Voraussetzungen wirtschaftlich nicht zu führen.“

Fakt ist in jedem Fall, dass Herr Zanoni mit seinen 17,5 Millionen Umsatz mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes von 32 Millionen Euro des gesamten österreichischen Pokermarkts eingenommen hat.

Zanozi erwartet nun, dass für jedes Bundesland eine eigene Konzession gestaltet werden müsse, da die Monopolgesetzänderung per Verfassungsgesetz erfolgen muss und nicht als Regierungsvorlage.

Zanoni und die Spielautomaten

Ein weiterer Streitpunkt sind die Spielautomaten, die nicht mehr in Poker Casinos aufgestellt werden dürfen. Dies stört den CCC Chef massiv. „Casinos können ohne Automaten nicht überleben.“ Ein Beweis dafür sind die 70% des Gesamtumsatzes, die das Casino Austria allein mit den Spielautomaten macht. Nur 30% sind es, die durch das Live- Spiel eingenommen werden. Bleibt die Frage, wie lange sich der Streit um die Konzessionen noch hinziehen wird und ob man dem Unternehmen CCC über kurz oder lang zustimmt.

Während Kanzler Werner Faymann fragte, warum eine Politikerlizenz von Nöten sein, bekam dieser einen Brief von Zanoni, in dem der Poker- Pionier sein Anliegen noch einmal verdeutlichte. Während die Casinos Austria und andere Casino- Lizenz- Inhaber in Zukunft als Bankhalter lukrieren können, bleibt dies für Poker- Casinos weiterhin unmöglich. Diese können lediglich 100 Euro pro Stunde als Tischgebühr einnehmen.

Man darf gespannt sein, wie der Kanzler auf dieses Anliegen reagiert und ob es tatsächlich zu einer Einigung kommen kann. Wir halten dich wie üblich auf dem Laufenden.

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