Online- Gambling Sites ohne Lizenz von Frankreich geblockt

Seit einigen Tagen ist bekannt, dass Frankreich künftig hart gegen Betreiber von nicht lizenzierten Gambling Seiten vorgehen wird.

Dies tut das Land trotz zahlreicher Widerstände, die sich bereits jetzt klar zeigen. Am vergangenen Freitag hatte das Tribunal de Grande Instance de Paris beschlossen, der Forderung der französischen Regulierungsbehörde ARJEL nachzukommen und sofort sämtliche Online Glücksspiel- Seiten zu blockieren.

Dies geschieht mithilfe des Internet Service Providers, der es schaffen soll, künftig keine dieser Online Gambling Seiten mehr durchsickern zu lassen.

Das Gericht entschied für die Ziele von ARJEL und schmetterte alle Bedenken der ISPs ab, die befürchten, dass eben genau sie das Ziel von ARJEL seien.

Laut Gericht sei diese Argumentation falsch, denn ARJEL hat ausschließlich das Ziel, die betreffenden Glücksspielseiten direkt zu blockieren. Gerichtlich wurde nun beschlossen, dass die ISPs alles in ihrer Macht stehende tun und Maßnahmen ergreifen müssen, um solche nicht lizenzierten Online Gambling Anbieter rigoros aus dem Verkehr zu ziehen.

Die Einwohner Frankreich sollen also künftig nicht mehr auf diese Anbieter zugreifen können. Bislang ist in dem Gerichtsurteil jedoch nicht festgehalten worden, wie genau die Maßnahmen zur Umsetzung dieser Sperrung auszusehen haben.

Bei der Planung des Sperrens stand in erster Linie Stan James im Vordergrund, welcher sein Angebot von Gibraltar aus steuert. Alle Internet Service Provider müssen ab sofort mit strengen Strafen rechnen – mitunter werden tägliche Strafen von 10.000 Euro fällig, sofern der Zugriff auch im Oktober diesen Jahres auf die Seite von Stan James aus Frankreich möglich sei.

Das gesamte Verfahren wurde von zahlreichen und sehr verschiedenen Argumenten durchzogen, welche besagten, dass ein Internet Filter nicht nur unwirksam sei – was natürlich auch begründet wurde – und dass ein solcher Filter, wie er nun gefordert wird, gar gegen Menschrechte verstoße.

Gleichzeitig wurde die Befürchtung deutlich gemacht, dass es sich bei solch einem Filter gar um ein Hintertürchen für viele weitere Filter handle.

Laut Aussagen des zuständigen Gerichts ist der Vorwurf eines Verstoßes gegen die Menschenrechte allerdings nichtig.

Hingegen aller Argumente wurde für das Blocken der nicht lizenzierten Seiten entschieden. Dabei geht es zwar in erster Linie um besagten Stan James, aber auch um viele weitere Seiten, nicht in Zukunft nicht mehr zugelassen werden und auf die demnach auch aus Frankreich nicht mehr zugegriffen werden kann.

Der Gerichtsbeschluss wird ab Oktober dieses Jahres rechtswirksam. Bis dahin müssen die ISPs es schaffen, die genannten Seiten auszufiltern und zu blockieren.

Quelle: http://www.casinos-ohne-download.com/

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