Einführung von Spielautomatensteuer von niederbayrischen Städtetag gefordert

Spielhallen über Spielhallen findest du in den Städten Niederbayerns und die Zahl der Neueröffnungen nimmt kein absehbares Ende. Du wirst kaum noch überblicken können, wer wann und wo eine neue Spielhalle eröffnet und genau aus diesem Grund fordert der Städtetag in Niederbayern nun eine Spielautomatensteuer.

Ziel sei es laut den Städten allerdings nicht, noch mehr Ertrag aus der neuen Steuer zu erwirtschaften und Spielern wie dir damit buchstäblich das Geld aus der Tasche zu ziehen. Das beteuert zumindest Georg Riedl, der Vorsitzende des niederbayrischen Städtetags. Doch wie du wollen auch wir wissen, warum es dann eine neue Steuer geben soll. Schließlich zahlen wir schon genug an den Staat, wie wir finden.

Geplant ist laut Vorstand die neue Steuer, um die Lukrativität der einzelnen Spielstätten zu senken. Man hat feststellen müssen, dass gerade Menschen mit wenig Geld immer mehr in die zahlreichen Spielautomaten stecken und die Spielhallen diesen Menschen das Geld aus den Taschen ziehen.

Das will Riedl auf Dauer vermeiden. Er weiß allerdings auch, dass es mit der Spielautomatensteuer allein noch lange nicht getan ist und dass es weitere Lösungen geben muss. Zunächst einmal ist die Steuer nur eine Art Notbremse, die dich und alle anderen Automatenspieler vor übermäßigem Spielkonsum schützen soll. Man möchte also, wie du dir sicherlich denken kannst, diese Steuer zur Suchtprävention einsetzen und das extreme Spielverhalten vieler gerade armer Menschen stark eindämmen.

Doch damit noch lange nicht genug. Ebenso wollen sämtliche Bürgermeister in Niederbayern neue Sperrzeiten einführen, die gleich mehrere Vorteile haben sollen. Zum Einen sind es immer mehr Jugendliche, bei denen Vandalismus und Alkoholismus immer stärker zutage treten.

Zum Anderen gibt es die gelösten Sperrzeiten, in denen Spielhallen und Gaststätten nur zwischen fünf und sechs Uhr am Morgen geschlossen haben müssen, erst seit dem Jahre 2005. Vor dieser Zeit war die dramatische Entwicklung betrunkener und aggressiver Jugendlicher nicht so stark, wie sie es seit 2005 ist.

Es wird also in Zukunft auch für dich wieder schwer sein, Gaststätten und Spielotheken in der Nacht zu besuchen, denn Niederbayern fordert ganz klar die vor 2005 gültigen strengeren Sperrzeiten, die dich nicht nur belasten, sondern vor allen Dingen auch schützen sollen. Uns bleibt nur abzuwarten, ob Niederbayern diese Pläne in naher Zukunft umsetzen kann, oder ob du auch künftig Tag und Nacht Gaststätten, Spielhallen und Co. besuchen kannst.

Wir möchten uns an dieser Stelle jedoch klar für die Suchtprävention aussprechen, die nicht zwingend mit einer neuen Steuer einhergehen muss.

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