Dramatischer Casinobesuch – Eltern vergnügt, Kind an Tisch gekettet

Unglaublich, wie irrsinnig manche Menschen sind. Mehr bleibt einem kaum zu sagen, wenn man erfährt, was sich im kalifornischen Sacramento ereignet hat.

Dort ging ein Ehepaar in aller Seelenruhe in die Spielbank, um ein wenig zu spielen. Soweit ist daran nichts verwerfliches, wäre da nicht der 13-jährige Sohn gewesen, denn der Vater und die Stiefmutter zunächst mit Ketten an den heimischen Küchentisch gefesselt hatten, bevor sie das Haus verließen, um sich in der Spielbank zu vergnügen.

Natürlich blieb diese unglaubliche Aktion des Paares nicht ohne rechtliche Folgen.

Noch unglaublicher ist wohl, dass der Junge laut Aussagen der Polizei nicht zum ersten Mal gefesselt wurde, damit sich die Eltern in einem Casino vergnügen konnten. John Vang (41), der Vater, sowie die 34-jährige Stiefmutter des 13 Jahre alten Jungen, Frau Tong Vue, legten dem Jungen Ketten an.

Dies berichtete die kalifornische Zeitung „Sacramento Bee“. Hingegen der letzten Male waren es diesmal aufmerksame Nachbarn, die das Treiben beobachtet hatten und schließlich die Polizei zur Hilfe riefen. Wer glaubt, dass es sich nur um einige Stunden hielt, in denen der Junge hilflos angekettet war, der irrt.

Ganze zwei Tage lang ließen die Eltern den Jungen angekettet zurück. Dieser teilte der Polizei mit, „dass es zu Hause Ärger gegeben hatte.“ Es handelte sich wohl um eine Strafe, dass der Teenager so lange an den Tisch gekettet wurde. Die Füße waren selbst beim Toilettengang und auch beim Schlafen gefesselt.

Es ist fast schon gnädig gewesen, dass er überhaupt seine Notdurft verrichten und in seinem Bett schlafen durfte.

Der Junge war glücklicherweise nicht dumm und hatte den Schlüssel des Kettenschlosses in seiner Nähe versteckt.

Nachdem sich die Eltern am vergangenen Freitagabend auf den Weg ins Casino machten, schloss der Junge die Ketten auf und flüchtete aus dem Haus. Die Nachbarn sahen den Jungen mit den gefesselten Füßen auf der Straße stehen und meldeten den Vorfall sofort der Polizei.

Ab sofort lebt der Teenager dank der Behörden bei seiner leiblichen Mutter. Laut Polizei scheint es so, als sei der 13-jährige zusätzlich zu den Fesseln auch geschlagen worden. Der Vater und die Stiefmutter hielten sich im Gefängnis von Sacramento auf und wurden nur einen Tag später auf Kaution aus der Haft entlassen.

Sie erwartet ein Verfahren wegen Kindesmisshandlung und Freiheitsberaubung.

Es ist schier unfassbar, wozu Eltern fähig sind. Ein guter Rat: Wer ins Casino möchte, sollte sich doch besser einen Babysitter und sein Kind nicht solchen Qualen aussetzen!

Quelle: http://www.casinos-ohne-download.com

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